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Rational emotive Beratung und Sokratischer Dialog…

Sokratischer Dialog Fachfortbildung des VpsyB e.V.

Auch psychisch gesunde Menschen leiden phasenweise unter
unangenehmen Emotionszuständen wie beispielsweise Wut, Angst, Schuldgefühle und
vieles mehr. Daraus können selbstschädigende Verhaltensweisen resultieren, die
private und berufliche Schwierigkeiten nach sich ziehen.

Der Sokratische Dialog, eine ursprünglich philosophische
Unterrichtsmethode, leitet zu eigenverantwortlichem Denken, zur Reflexion und
Selbstbestimmung an. Heute bedienen sich psychologische Berater und
SeelsorgerInnen dieser non-direktiven, ergebnisoffenen Gesprächsführung in
ihren unterschiedlichen Varianten, insbesondere wenn es um lebensphilosophische
Fragen ihrer Klientel geht:

•Explikative Sokratische Dialoge dienen dem Beantworten der „Was ist das?“-Frage, zur individuellen Begriffsklärung, wie z. B.: „Was ist ein wertvoller Mensch?“ oder: „Was ist ein sinnvolles, erfülltes Leben?“

• Normative Sokratische Dialoge führen zum eigenverantwortlichen
Beantworten der ethisch-moralisch orientierten „Darf ich das?“-Frage und zum
Auflösen von Moralkonflikten, wie z. B.: „Darf ich abtreiben?“ oder: „Darf ich
den unheilbar erkrankten Partner verlassen?“

• Funktionale Sokratische Dialoge helfen beim Beantworten
der „Soll ich das?“-Frage und bei dem Auflösen von (Lebens)Zielkonflikten, z.
B.: „Soll ich mich scheiden lassen?“ oder: „Soll ich diese Chance nutzen und
dafür meinen sicheren Arbeitsplatz aufgeben?“

Erlernen Sie Interventionstechniken auf Grundlage der Philosophie Epiktets, um Ihren Klienten durch den rational- emotive Beratungsansatz zu unterstützen  eine neue, hilfreiche Lebensphilosophie zu entwickeln damit diese in der Lage sind, scheinbare Fesseln aus der Vergangenheit abzuwerfen, Aggressionen und negative Verstimmungen zu überwinden und kreative Alternativen zu belastenden Verhaltensweisen zu entwickeln.

Damit Ihre Klienten nachhaltig mehr Zufriedenheit im Privatleben und im Job erlangen.

Sokrates vermittelte kein Wissen, sondern er fragte viel und dies gekonnt.

Gerade für Psychologische Berater sind Fragen auch ein bedeutendes rhetorisches Beratungstool.

In sokratischen Dialogen nimmt der Berater eine professionelle „unwissende“ Haltung ein, die es dem Klienten ermöglicht, sich unvoreingenommen auf das Gesagte und den anderen zukonzentrieren. Er hinterfragte oft selbstverständlich Erscheinendes und unterstützt so den Klienten eigene Einsichten und hilfreiches Wissen entwickeln.

Ein daraus resultierender Zustand von Verwirrung des Klienten im Verlauf des sokratischen Dialoges ist durchaus gewünscht – stellt er doch die Grundlage für eine neue Sichtweise und einer Neuorientierung dar.

Die sokratische Gesprächsführung ist indiziert wenn das
Denken, das Selbstbild und die Dogmen des Klienten in Bezug auf Zieladäquatheit
überprüft werden sollen jedoch auch zur Verbesserung des Selbstbildes des
Klienten und zur Bearbeitung von belastenden Glaubenssätzen.  Bedeutsam in gesamten sokratischen Dialog ist
die Reflexion eigener Überzeugungen und Glaubenssätze und das Entwickeln
förderlicher Sichtweisen.

Ziele und Inhalte:

Die einzelnen Methoden werden explizit und ausführlich
beschrieben und Schritt für Schritt in ihren verschiedenen Varianten im Plenum
und in Kleingruppen geübt. Zahlreiche Dialogbeispiele und praktischen Tipps
leiten zum Training der Methode an.

Abschluss:

Zertifikat des VpsyB  über die erfolgreiche Teilnahme an der Intensiv Fachfortbildung

„VpsyB geprüfter humanistischer psychologischer Berater“

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Teilnahmegebühr:

375,00 EUR

Veranstaltungsort:

München

Tel.: 089-39 29 33 54

Vorlesungstermine:

Fr., 25.9.2020 – 15.00 – 19.00 Uhr

Sa., 26.9.2020 – 10.00 – 17.00 Uhr

So.,  27.9.2020 – 9.30 – 14.00 Uhr

Anmeldung zur Fachfortbildung